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Ökostrom: grün und klimabewusst.

Ökostrom: grün und klimabewusst.

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Die volle Kraft der Natur im Tank.

» Das Interesse an Elektromobilität ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Damit rückt auch die Energiegewinnung stärker in den Vordergrund: Woher kommt der Strom, den wir für unsere Fahrzeuge nutzen? Konventioneller Strom wird aus Kernkraft und fossilen Energieträgern wie Kohle, Gas oder Erdöl gewonnen und bringt uns klimatechnisch nicht weiter. Echter Ökostrom dagegen stammt aus regenerativen Quellen wie Sonne, Wind und Wasser. Diese Kräfte stehen uns jederzeit kostenlos zur Verfügung. Jetzt gilt es, sie bestmöglich zu nutzen.

Elektromobilität ist ein wichtiger Teil einer umfassenden Verkehrswende und für den Umwelt und Klimaschutz unverzichtbar. Ganz entscheidend für eine CO2-neutrale Energiebilanz ist jedoch, dass der für E-Autos verwendete Strom zu hundert Prozent aus regenerativen Quellen kommt. Erst wenn wir uns konsequent für sauberen Strom entscheiden, wird E-Mobilität zur besten Lösung im Straßenverkehr. Und zu einer echten Entlastung für Klima und Umwelt.

Welchen Beitrag leistet Ökostrom zum Umweltschutz?

Ganz gleich, für welchen Stromanbieter man sich entscheidet: Der Strom, der aus der Steckdose fließt, stammt letztlich vom nächstgelegenen Kraftwerk und wird von dort an die umliegenden Haushalte verteilt. Die Energie, die wir täglich nutzen, ist daher immer ein Strom-Mix, der sozusagen aus einem großen „Stromsee“ kommt. Und dort ist alles drin: Strom aus Kernkraft und Kohle genauso wie aus Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft.

Trotzdem macht die Wahl des Stromversorgers natürlich einen Unterschied. Denn wer sich für einen echten Ökostromanbieter entscheidet, finanziert damit den Ausbau erneuerbarer Energien. Und das ist es, worauf es letztlich ankommt, wenn wir unsere Zukunft nachhaltig gestalten wollen. Wer konventionellen Strom bezieht, muss jedoch kein allzu schlechtes Gewissen haben: Über die EEG-Umlage leistet jeder (!) Haushalt bereits einen Beitrag zur Energiewende.

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom

Interessant und besonders wichtig für den Verbraucher: „Ökostrom“ ist kein rechtlich geschützter Begriff. Für die Bezeichnung „Ökostrom“ reicht es laut Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) bereits aus, dass gerade mal die Hälfte der Strommenge aus regenerativen Quellen gewonnen wird! Es lohnt sich also, bei der Wahl des Stromanbieters etwas genauer hinzuschauen:

  • Investiert der Energieversorger wirklich in erneuerbare Energien?
  • Baut er neue Anlagen und treibt damit die Energiewende voran?
  • Oder speist er selbst noch Kohlestrom in die Netze ein und verleiht seinem konventionellen Strom über den Kauf sogenannter Herkunftsnachweise lediglich einen „grünen Anstrich“?

Mit Labels grünen Strom erkennen

Wer in Sachen Ökostrom auf Nummer Sicher gehen will, achtet am besten auf die Labels. Diese können dem Verbraucher im Dschungel der Stromanbieter eine verlässliche Orientierung bieten. Als besonders empfehlenswert gelten das von den Umweltverbänden herausgegebene Ökostromlabel „Grüner Strom“ sowie die Gütesiegel „Ok-Power“ und „Ok-Power-Plus“. Hinter Letzteren stehen insbesondere die Verbraucherzentrale NRW und das Öko-Institut. Auch der TÜV Nord zeichnet mit seinem Siegel „Geprüfter Ökostrom“ Anbieter aus, die den Ausbau erneuerbarer Energien nachweislich fördern.

Bildquelle: Grüner Strom Label e.V., EnergieVision e.V., TÜV Nord

Ist Ökostrom nicht teurer als „normaler“ Strom?

Der Gedanke hält sich immer noch hartnäckig: Viele glauben, dass Ökostromtarife deutlich mehr ins Geld gehen, als solche mit konventionellem Strom. Dabei stimmt das längst nicht mehr. Vor allem im Vergleich zu den Tarifen der regionalen Grundversorger – die oftmals vor vielen Jahren abgeschlossen wurden – schneidet Ökostrom preislich meist besser ab.

Mit einem Wechsel von „Normalstrom“ zu Ökostrom leistet man also nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz – auch finanziell kann sich das durchaus lohnen.

Wallbox: Förderung nur mit Ökostrom!

Vor allem für E-Autofahrer, die sich eine eigene Wallbox zulegen wollen, empfiehlt sich ein Umstieg auf Ökostrom. Denn für den Kauf und die Installation einer Wallbox gibt’s von der KfW-Bank ganze 900,- € Förderung dazu! Der Abschluss eines Ökostrom-Vertrags ist für die staatliche Finanzspritze jedoch zwingende Voraussetzung.

Laut einer Analyse von „KfW Research“ finden übrigens schon heute über 50 Prozent aller Ladevorgänge für Elektroautos zu Hause statt. Umso wichtiger ist hier die Entscheidung für den richtigen Stromversorger: Mit echtem, geprüftem Ökostrom können Verbraucher ein klares Zeichen setzen: für nachhaltige E-Mobilität mit Zukunft.

Weitere Infos zur Förderung privater Ladestationen finden Sie unter www.electrify-me.info/foerderung

„Elli“: Ökostrom von Volkswagen

Grünen Strom kann man jetzt übrigens auch direkt von Volkswagen beziehen. Mit „Elli“ (Electric Life) hat der Konzern eine eigene Ökostrom-Tochter gegründet, die für Fortschritt im Bereich Elektromobilität sorgen soll.

Damit bietet Volkswagen nun alles aus einer Hand: E-Fahrzeuge mit starker Reichweite, Wallboxen fürs bequeme Laden der Batterie von zu Hause, und sogar den Strom fürs Elektroauto – zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen für eine optimale Ökobilanz.

Mit nur wenigen Klicks findet man auf der Webseite des Ökostromanbieters „Elli“ den passenden Naturstromtarif für sich. Der Volkswagen Naturstrom® ist TÜV-zertifiziert und stammt größtenteils aus Wasserkraftwerken in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Bildquelle: AUDI AG, Volkswagen AG

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